Wieviel Haus kann ich mir 2025 eigentlich leisten?
Der Traum vom Eigenheim ist für viele eines der großen Lebensziele. Doch bevor du dich in die Suche nach deiner Traumimmobilie stürzt, stellt sich die entscheidende Frage: Wie viel Haus kannst du dir eigentlich leisten? Denn eines ist klar: Es gibt kaum etwas Frustrierenderes, als eine Immobilie zu finden, die perfekt zu deinen Vorstellungen passt, aber finanziell außerhalb deiner Reichweite liegt.
Um dir diesen Frust zu ersparen, möchten wir dir einen strukturierten Leitfaden an die Hand geben, wie du dein Budget realistisch einschätzen kannst – und zwar Schritt für Schritt.
1. Deine Einkünfte realistisch erfassen
Zuerst solltest du alle Einkünfte zusammenrechnen. Dazu zählen:
Gehalt aus deiner beruflichen Tätigkeit
Mieteinnahmen (falls vorhanden)
Kindergeld
Einkünfte aus Nebenjobs oder anderen Quellen
Addiere alle diese Positionen, um dein monatliches Haushaltsnettoeinkommen zu ermitteln. Das ist die Basis für die Budgetplanung.
2. Deine Ausgaben analysieren
Ein detaillierter Überblick über deine monatlichen Ausgaben ist entscheidend. Dazu gehören:
Fixkosten: Warmmiete, Versicherungen, Telefon/Internet, Autokosten (z. B. Leasing, Benzin, Reparaturen)
Lebenshaltungskosten: Lebensmittel, Kleidung, Vereinsbeiträge, Kinderbetreuung
Freizeit & Rücklagen: Urlaub, Sparpläne, Altersvorsorge
Nutze Tools wie Haushaltsbücher oder die Kontoauszüge deiner Bank, um ein genaues Bild zu erhalten. Wichtig ist, dass du auch unregelmäßige Kosten, wie Reparaturen oder Versicherungsbeiträge, einplanst.
3. Eigenkapital einbringen
Das Eigenkapital spielt eine entscheidende Rolle bei der Immobilienfinanzierung. Unsere Empfehlung: Decke zumindest die Kaufnebenkosten (z. B. Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Maklergebühren) mit Eigenkapital ab. So verhinderst du eine Überfinanzierung und erhöhst deine Chancen auf einen günstigen Kredit.
4. Die 40%-Regel: Was ist finanziell tragbar?
Um langfristig finanziell entspannt zu bleiben, empfehlen wir, maximal 40 % deines Haushaltsnettoeinkommens für die monatlichen Wohnkosten auszugeben. Wohnkosten umfassen dabei:
Kreditrate
Betriebskosten (z. B. Heizung, Strom, Wasser)
Ein Beispiel:
Dein Haushaltsnettoeinkommen beträgt 6.000 € im Monat.
40 % davon wären 2.400 €.
Nach Abzug von Nebenkosten (z. B. 560 €) bleiben 1.840 € für die Kreditrate übrig.
5. Realistische Immobilie finden
Der nächste Schritt ist, basierend auf deinem Budget eine Immobilie zu suchen, die zu deinem finanziellen Rahmen passt.
Wie hoch dein maximaler Kaufpreis sein darf. Hier haben wir ein Rechenbeispiel für Sie aus einem älteren Beitrag, welches aber immer noch Gültigkeit besitzt.
Welche monatlichen Kosten realistisch tragbar sind
6. Finanzierung optimieren
Auch wenn Banken oft höhere Kredite bewilligen, solltest du darauf achten, dass die Finanzierung langfristig tragbar bleibt. Banken kalkulieren in der Regel mit dem 100-fachen deines Nettoeinkommens. In unserem Beispiel wären das 600.000 €. Doch Vorsicht: Damit könntest du die 40 %-Regel schnell überschreiten!
Unser Tipp: Plane immer einen finanziellen Puffer ein, um auch unvorhergesehene Kosten oder steigende Zinsen abfedern zu können.
7. Vorausplanen für die Zukunft
Denke bei der Immobilienplanung nicht nur an die Finanzierung des Hauses, sondern auch an die laufenden Kosten. Ein größeres Haus bringt oft höhere Betriebskosten mit sich. Gleichzeitig solltest du weiterhin für deine Altersvorsorge und Rücklagen sparen können – auch nach dem Immobilienkauf.
Fazit: Gut geplant ist halb gekauft
Mit einer genauen Budgetplanung vermeidest du finanzielle Überraschungen und findest eine Immobilie, die langfristig zu deinem Lebensstil passt. Nutze Tools um die Zahlen transparent zu machen und dir Sicherheit bei der Entscheidung zu geben.
Wenn du weitere Unterstützung benötigst, sei es bei der Kalkulation oder der Suche nach der passenden Finanzierung, stehen wir dir gerne zur Seite. Wir helfen dir, deinen Traum vom Eigenheim wahr zu machen – und zwar mit einem Plan, der langfristig funktioniert.