Bauzinsen in 2025: Ein Ausblick ins neue Jahr

Frohes neues Jahr an alle!. Nach der Winterpause melden wir uns mit einem neuen Blog-Beitrag zurück, um euch auf den neuesten Stand in Sachen Bauzinsen zu bringen. Wir werfen einen Blick auf die Entwicklungen der letzten Wochen, die aktuellen Zinsniveaus und wagen eine Prognose für das kommende Jahr.

Rückblick: Das Weihnachtswunder und die aktuellen Entwicklungen

Noch vor gut vier Wochen konnten wir ein echtes „Weihnachtswunder“ auf dem Bauzinsmarkt beobachten: Die Zinsen erreichten ein Jahrestief. Wer zu diesem Zeitpunkt seine Finanzierung gesichert hat, hat damit einen hervorragenden Zeitpunkt erwischt. Doch rund um Weihnachten und zum Jahreswechsel sind die Bauzinsen wieder leicht angestiegen.

Der Swap-Satz, ein wichtiger Indikator für die Entwicklung der Bauzinsen, zeigt, dass sich das Niveau aktuell auf einem stabilen Bereich bewegt – ähnlich wie in den letzten drei bis vier Monaten.

Prognose für 2025: Stabilität mit Schwankungen

Was bringt uns das Jahr 2025? Die Welt bleibt ungewiss, und das macht auch Prognosen für den Bauzinsmarkt schwieriger. Doch meine Einschätzung für das erste Halbjahr 2025 lautet: Die Zinsen werden sich weitgehend stabil in dem Bereich bewegen, den wir zwischen September und November 2024 beobachten konnten.

Das bedeutet konkret:

  • Finanzierungen mit viel Eigenkapital: ca. 2,7–2,8 %

  • Finanzierungen mit wenig oder keinem Eigenkapital: ca. 3,5 % oder höher

Natürlich sind kurzfristige Schwankungen immer möglich. Mein Tipp: Nutzt diese Schwankungen gezielt, um den richtigen Zeitpunkt für eure Finanzierung abzupassen. Ein Finanzierungsberater kann euch dabei helfen, Zinsen frühzeitig zu sichern und so Zinserhöhungen zu umgehen.

Ein Blick auf die Bankenwelt

Wie reagieren die Banken auf die Zinsentwicklung? Ein monatlicher Vergleich zeigt, dass alle untersuchten Banken ihre Zinsen seit Dezember leicht erhöht haben. Besonders auffällig:

  • ING bleibt trotz Erhöhung führend im Vergleich, könnte aber bald erneut nachziehen.

  • Commerzbank liegt 0,15 Prozentpunkte hinter der ING.

  • Einige Banken bieten selbst bei 80 %-Finanzierung Zinsen mit einer „4“ vor dem Komma an.

KfW-Förderungen: Wenig attraktiv?

Auch die Förderprogramme der KfW zeigen steigende Zinsen. Besonders relevante Programme wie das Wohneigentumsprogramm (3,5 %) oder Programme für nachhaltigen Neubau (2,82 %) überzeugen oft nur bedingt – vor allem wegen der strengen Auflagen. Die wenigen attraktiven Programme, wie „Jung kauft Alt“ (1,56 %), werden aufgrund enger Zielgruppen und geringer Nachfrage selten genutzt.

Fazit und Ausblick

Die Bauzinsen bewegen sich 2025 auf einem stabilen, wenn auch leicht erhöhten Niveau. Die Herausforderung für viele wird nicht nur die Finanzierung, sondern auch die Suche nach der passenden Immobilie sein.

Für detaillierte Informationen zu KfW-Förderungen und weiteren Tipps bleibt dran: In den nächsten Wochen gibt es dazu ein ausführliches Update. Bis dahin wünschen wir euch ein erfolgreiches Jahr 2025!

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